Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
71
Einzelbild herunterladen
 

I. Theil. 24ster Brief. ?r

.D nung und nach dem gnädigen WohlgefallenÖD eben dieser göttlichen Vorsehung. Dieserka« einzige Augenblick, da ich dieses schreibe,und der Augenblick, worin du, mein Bru-!W der! es liesest, wird uns von der allweisen>r>ü Vorsehung GOttes, und nicht umsonstA gegeben. Ach! daß wir auch keinen einzigen>8,! umsonst möchten empfangen oder anwenden,8» sondern immerdar als kostbare Geschenke>K>> dieser göttlichen Hand ansehen und schätzen!W, Alles Gute, was wir äußerlich empfangen,jtz hören, lesen und schreiben, oder innerlich er-ege< langen, es sey in Gedanken, im Erkennen, im Begehren, oder im Genießen, wird unsM gewißlich noch viel mehr von dieser göttlichenM Hand zu unserm Heil zugetheilet. Nichtaus uns, noch aus einiger Kreatur, sondernM von dem Vater der Lichter kommen alle guteyd« Gaben von oben herab. Ach HErr! wievergessen wir diese so wohl bekannte Wahr-M heit so bald! Darum bleiben wir dir so frem-A de , und in so manchen Eigenheiten, weilH wir nicht mit Andacht merken auf deine ver-H. borgene Hand, welche alle diese Seile derLiebe auswirft, um uns zu dir zu ziehen.

M Lieber Bruder! Meine Feder folget sojA unvermerkt meinen Gedanken, und du weis--> ^ fest wohl, daß mein Sinn eben nicht ist,^ euch etwas zu lehren. Ich weiß, daß euch

B diese Wahrheiten genugsam bekannt sind. In-1 § dessen kann es, durch GOttes Gnade, biswei-M-, len was Gutes wirken, wann wir einst wie-