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Der 22ste Brief.
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Gedanken über die Worte r Nichts alsGhnund sein Wohlgefallen.
Lieber Bruder!
Dil"
!» Es
jAsli
ArOtt wolle deinen herzlichen Wunsch in^ und an mir erfüllen! Ich verlange nachmeinem Grunde nichts, als GÖtt und sein hei-liges Wohlgefallen in allem. Durch die über-schwängliche Barmherzigkeit GOttes bleibe!dieser Sinn bei mir übrig unter allen Rüttlun-gen. Ich gerathe immer wieder darauf:Nichts als GiOcc und sein heiliges Wohl-gefallen. O geheimnißvolles Wort! Mebald bist du gesprochen, aber wie lange mußman in die Schule gehen, ehe man dich rech!verstehen und fassen kann! Wie manches mi-,geübte Kind, das so laut gerufen: Ich kammeine Lection, muß hernach schamroth stehen,wann es dieselbe aufsagen soll! O du bitteres,und o du süßes Wort! Nichts als GV" unvsein Wohlgefallen. Wenn mans recht ver-stehet und recht ausspricht, so erschrickt ditNatur, so oft sie selbiges höret, wie ein Mißfethäter, der sein Todesurtheil anhören muß,nach welchem er jämmerlich und verlaßen hin-gehet, und alle Hoffnung dieses Lebens aufgic-
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