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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
65
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I. Theil. aifier Brief. 6;

^ verheißenen Pfingsttag erwarten. Wozu icheuch dann, liebe Kinder! in Einfalt nöthigenund ersuchen darf, daß wir unsere Armuthzusammen bringen, und in diesen Tagen unsw. im Geiste vereinigen mögen auf dieses Eine;ein jeder so gut er kann durch die Gnade desHErrn. Mich dünkt, es wird nicht ohneSegen feyn. Es sind noch manche andereSeelen, auch von unseren Bekannten, die ichl>i>« weiß, daß sie sich dazu bewogen finden zu die-ser Zeit. Zwar ist uns solches wohl zu aller^ Zeit nöthigallein die Gedächrniß dessen, was^ den ersten Jüngern und Jüngerinnen zu Jeru-E salem widerfahren ist, kann dazu erwecken denA einfältigen Glauben; und das allgemeine Humgern und Sehnen aller Frommen durch dieM ganze Welt kann den blöden Sinn süßiglicherquicken und ihm kräftig aufhelfen, um sein^ inniges Gebeth damit zu vereinigen. DieVer-heißung ist ja unser, die wir arm, hungerig^ und durstig sind, ja auch deren, die ferne° sind, Act. 2 , und sich so jämmerlich undzerstreut finden, daß sie solches nicht glaubenM können: darum kann ja unser Bethen und>>O Warten nicht vergeblich sepn. Ach JEsu,sammle du uns selber, daß wir wartenD und nicht weichen von Jerusalem, solltenM wir auch anstatt der zehn Tage zehnJahre, und länger, warten mäßen, bisder Tag der Pfingsten in uns erfüllet wird,.BAmen!

B Erst.B.l-TH. E Der