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Der 2iste Brief.
Einladung zum einmüthigen Warten auf den der«heißenen Pfingstsegen.
Lieber Bruder!
«'»erhoffe, daß es euch mit einander beimHErrn noch wohl gehen werde.
Dieß ist die Zeit der Hoffnung für alle, dieihre Armuth, Dürre und Thorheit fühlen;die da sagen : Unsere Gebeine sind verdorret(Ezech. 37.) und unsere Hoffnung ist verlo-ren ; es ist aus mit uns. Der HErr hat ver-heißen, er wolle seinen Odem und Lebensgcistsenden in uns, daß wir wieder leben sollen;wir sollen angethan werden mit der Kraft ausder Höhe. Er hat es geredet ; er wird esauch thun, F. 14. ob es gleich der Unglaubeoft kaum denken kann.
Was können aber doch die dürre Todten-gebeine dazu thun? als, daß sie stille liegen,und warten auf die Verheißung des Vaters,und halten sich durch dessen vorkommende Gei-stesregung frei und einmürbinlich zusammen.Kanns eben nicht allemal äußerlich seyn, sokönnen doch ja die Todtengebeine, ohne vielGeräusch, im Geist zusammen kriechen, uni)in einmüthigem Gebet!) und Stilleseyn den
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