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Geistliche Briefe.
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HErrn zu widmen, nicht lehrend, sondernlernend und stille sitzend mit Maria, zu denFüßen JEsu, in äußerer und innerer Abge- W-schiedenheit. Selige, aber geheime Schule! El.da man seinen ganzen Willen zum Schulgeld gibt; da das Lehren ist Wirken,und das Lernen, sich bewirken laßen; da daskleinste Kindlein oben an sitzet; und alles ver-gessen die größte Weisheit ist!
Ich kanns nicht vergessen, noch einmal zuerinneren, wie sehr wir dem HErrn zu dan-ken verbunden sind, wann er uns in diesemkurzen, mühseligen Leben noch einige freieAugenblicke zu seinem Dienst des Geistesschenket; und, wie vorsichtig wir zu wachenhaben, selbige nicht unnütz, sondern allezeitso viel möglich im Allerbeßten zuzubringendurch GOtres Gnade.
Ich habe nicht ohne Schaden gelernet,wie der Feind einen äffen, und immer wasScheinbares in den cL-inn bringen kann, wo-mit wir uns beschäfftigen, oder auchaltensollen: nur, damit er uns die Zeit abstehle,und das Nöthigste versäumet, oder dochnicht mit ganzer Application geübet werde,
Ja, HErr! ich erkenne es in deinemLicht, wir träumen, wann wir uns inDinge einlaßcn, die du nicht bist; wirverlieren die Zeit, ja verderben die Zeit,die wir nicht mit dir, und mit dekEwigkeit zubringen. Es ist nicht genug,daß wir kein Böses thun; auch nicht allezeit,
daß
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