Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
51
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l. Lheil. ryter Brief. 5l

wir Gefallen in dem Unseren haben. NichtsM desto weniger ist mirs angenehm, und auchN GOtt nicht zuwider, daß du mich bisweilenMi dejn Schreiben einst besehen läßest, ob es^ mir vielleicht auch mißfalle? und ich dich we-E nigstens in etwa daraus kennen lerne, wonicht als einen Heiligen, doch dann als ei-M nen gebrechlichen Bruder. Wenn 'ich so vielreftectirte, möchte ichs auch wohl alles an-O stehen laßen. Genug! wann es in möglich-, h. sier Einfalt des Herzens geschieht, als vornii dem HErrn, was wir rhun.je W Es ist mir recht lieb, daß du von derSchullast befreiet bist: denn weil du nunso viel Zeit und Stille mehr bekommst, sovertraue und wünsche ich, daß es beides zurBeförderung deines Inwendigen reichlichmöge gesegnet seyn. Wir müßen zwar nichtleichtlich eine äußere Last oder BeschwerdeKi ü abwerfen, welche uns die göttliche VorsehungM auferlegt har: aber, o wie demürbig unoherzlich sollen wir nicht unsere Hände inDankbarkeit dem HErrn falten, wenn erselbst uns der äußeren Einwicklungen und, Sorgen mehr entladet, damit wir so vielrgBmehr und leichter ihm können feiren, ohnechß'so jämmerlich hin und ker abgezogen zu wer-is'den! (s. i Cor. 7, in Reitz.)dikik Dahin wird dich nun, lieber Bruder!ß,'die Zucht des Geistes, auch ohne mein Er-dinneren, schon locken und anweisen: um näm-Mcl) He geschenkte Freiheit und Zeit also dem

D 2 HErrn