Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
50
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Geistliche Briefe.

die Zeit da ist, daß der HErr uns willerkennen laßen, was wir vermögen. Könn-ten wir uns selbst und die Sünde genug ver-gessen , und uns dem HErrn im blindenGlauben überlaßen, so würden wir mikPetro ohne Sinken auf dem Meer dieserWelt durch alle Sturmwinde und Gefabrenwandlen können, und bei unserer großenSchwachheit dennoch stark seyn.

Der liebe JEsus segne dich, und macheuns zu Kindern in wahrer Unschuld, Ein-falt und Niedrigkeit, damit wir ihm rechtgefallen! Ich grüße dich herzlich, wie auchN. N.

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Der iyte Brief.

Heilsames Mißfallen unserer selbst. Wie diegeschenkte Freiheit und Zeit dem HErrenzu widmen sey.

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Lieber Bruder!

F>ein Angenehmes habe mit Vergnügen^ erhalten und gelesen, und hatte ich schoneinige Zeit Neigung gefunden, dich mit ei-nem Brieflein zu besuchen. Daß dir deinSchreiben so mißfällt, wie du sprichst, istgut und billig; gleichwie es hingegen einengroßen Mangel des Lichts andeutet, wann

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