Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
46
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§6

Geistliche Briefe.

Ich weiß eben nicht, warum ich dießschreibe; da dich solches alles die Gnade wohlwird gelehret haben. Zu deiner vorhabendenHeirath wünsche von Grund des Herzensden Segen des Allerhöchsten. Der reineGeist der Liebe JEsu wolle euren Stand undeure Herzen heiligen, und das unauflöslicheBand eurer Liebe seyn; damit ihr in allerAbgeschiedenheit und Demuth bei dem HErmdarinnen bleibend, eure Heiligung in dieserGnadenzeit vollenden möget!

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Der i7te Brief.

Weihnachtswunsch.

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HiLl!

Wsch«jMi»!

Geliebter Bruder in der Gnade unsersImmanuels!

^s wolle dann auch sonderlich zu dieser Zeitdas gebenedeite GOttkind sich in unserealte, kalte und wüste Herzen mit allen sei-nen liebwürdigen göttlichen Eigenschaften ein-ftössen und darinnen offenbaren zum neuenLeben und Seligkeit in Gott, unserm Hei-lande! Gewiß aber ist dieses ein solch verbor-genes geistliches Werk, daß es nicht anders,als in der Srille GOrres gewirket wird:wie der göttliche apostolische Ignatius- umdas Ende seines Briefs an die Epheser er-innert.

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