I. Theil. ;ter Brief. 2;
k dk Nur, daß ihr euch ihm in Aufrichtigkeit, ob"E» schon in der größesten Unempfindlichkeit, hin-gebet und anverlrauet mit allem, was euch>> l!i äußerlich und innerlich drücket: wie er euchlllchc dann selbst alle nöthige Gnade gern dazuW schenken will.
Könnet ihr solches nicht erkennen nochnch gewahr werden; so glaubts doch, wider euermiß Dünken, solchen Freunden, die euch ja nichtiD: betrügen werden, und gedenket dabei, daß>rch, die geistliche 'Blindheit ein Stück eures in-neren Verderbens mit sey, und daß ihr deß-M wegen, sonderlich gegenwärtig, nicht imM Stande seyd, von euch selbst, und vielwe-)M Niger von GOtt zu urtheilen; sondern daßchl! ihr billig dem Urtheil anderer guten Freun-mi k de mehr Glauben zustellet, als eurem ei-? genen.
Di So überlaßet euch dann dem HErrn aufh« Gnade und Ungnade, und wartet in aller^ Demuth und Langmut!) auf seine Hülfe, ohneihm Zeit und Maß auf einigerlei Weise vor-D zuschreiben.
> K Trachtet auch in Ansehung des Aeußereneuch ganz in GOttes Verhangniß zu erge-den. Es ist alles gering, was sichtbar undH zeitlich ist. Zu dem, so lenket es der Höchsteendlich alles zum Segen denen, die ihn su-chen. Könntet ihr euch nur in den SinnChristi schicken, wie bald würdet ihr alles mitganz andern Augen ansehcn! nämlich derLiede zur Verachtung, zur Armurh und"y V 4 Zum