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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
19
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l. Theil. 4ter Brief. ly

keine Freiheit dazu. O wie schön wäre es,wenn du dieses alles mit einem ruhigen, eitl-es gekehrten Herzen und in Gelaßenheit erwar-^ ten konntest, nach dem Vorbilde Jsaacs, i B.E '^Mos. 24, 62. und 6z. GOtt gebe Gnade^ dazu!

Was uns angehet, denen du es hast be-l^kannt machen laßen, so können wir dir denWillen GOttes hierin nicht absolut sagen;Mk sonst aber finden wir in unserem Gemüthl c: auch nichts sonderliches dawider. Daß duid^dich aber inwendig so viel beunruhigest, jchlep-U pest, und ängstigest, wie mich dünkt, daßm ich schon von Ferne sehe, solches ist gar nichtm -gut. Gib du nur deinen Willen dem HErrnMhierin gründlich über, so wird er schon alleslKugut machen.

Allein das Wichtigste, worauf es am, Lmeisten ankommt, und welches auch die meistei s Mühe und Gnade erfodert, ist noch zurück,K nämlich: daß, wann du es möchtest einge-ss, hen, du dann vor allen Dingen Sorge zutragen hast, daß das erste und größte GebotkxGOttes ungekränkt bleibe: Du sollst liebendeinen HErrn, aus deinem gan-A )en Herzen, und aus deiner ganzen^ Seele, und aus deinem ganzen Verniö-?>sgen, und aus deinem ganzen Verstand.^ Der Grund deines Herzens soll ein Tempel^ -und Wohnung GOttes seyn. Hüte dich,daß'du keine Abgötter noch Bilder in den-innersten Platz einlaßest; welches geschieht,B 2 wenn