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1 (1815)
Entstehung
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37-

Wie, von der künstlichsten Hand geschnitzt, das liebe Figürchen,Weich und ohne Gebein, wie die Moluska nur schwimmt!Alles ist Glied, und Alles Gelenk, und Alles gefällig.

Alles nach Maßen gebaut. Alles nach Willkür bewegt.Menschen Hab' ich gekannt, und Thicre, so Vögel als Fische,Manches besondre Gewürm, Wunder der großen Natur;Und doch staun' ich dich an, Betline, liebliches Wunder,

Die du Alles zugleich bist, und ein Engel dazu.

38.

Kehre nicht, liebliches Kind, die Beinchen hinauf zu dem

Himmel;

Jupiter sieht dich, der Schälk, und Ganymed ist besorgt.

3Y.

WendedieFüßchenzumHimmel nur vhneSorge! Wir streckenArme betend empor; aber nicht schuldlos, wie du.

42.

Seitwärts neigt sich dein Hälschen. Ist das ein Wunder?

Es trüget

Oft dich Ganze; du bist leicht, nur dem Hälschen zu schwer.Mir ist sie gar nicht zuwider die schiefe Stellung des Köpfchens;Unter schönerer Last beugte kein Nacken sich fe.

41.

Sv verwirret mit dumpf willkürlich verwebten Gestalten,Höllisch und trübe gesinnt, Breughel den schwankenden Blick;So zerrüttet auch Dürer mit apokalyptischen Bildern,Menschen und Grillen zugleich, unser gesundes Gehirn;

Sv erreget ein Dichter, von Sphinre», Sirenen, CentaurenSingend mit Macht Neugier in dem verwunderten Ohr;

Sv beweget ein Traum den Sorgliche», wenn er zu greifen,Vorwärts glaubet zu gehn, Alles veränderlich schwebt:

Sv verwirrt uns Bettine, die holden Glieder verwechselnd;Doch erfreut sie uns gleich, wenn sie die Sohlen betritt.