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Herrma n n und Dorothe a.
Also das wäre Verbrechen, daß einst Properz mich begeistert;
Daß Martial zu mir auch, der Verwegne, gesellt?
Daß ich die Alten nicht hinter mir ließ, die Schule zu hüten;
Daß sie nach Latium gern mir in das Leben gefolgt?
Daß ich Natur und Kunst zu schaun mich treulich bestrebe;
Daß kein Name mich tauscht, daß mich kein Dogma beschränkt?Daß nicht des Lebens bedingender Drang mich, den Men-schen, verändert;
Daß ich der Heucheley dürftige Maske verschmäht?
Solcher Fehler, die du, o Muse, so emsig gepfleget,
Zeihet der Pöbel mich; Pöbel nur sieht er in mir.
Ja, sogar der Bessere selbst, gutmüthig und bieder.
Will mich anders; doch du, Muse, befiehlst mir allein.Denn du bist es allein, die noch mir die innere JugendFrisch erneuest, und sie mir bis zu Ende versprichst.
Aber verdopple nunmehr, o Göttin«, die heilige Sorgfalt!
Ach! die Scheitel umwallt reichlich die Locke nicht mehr:
Da bedarf man der Kränze, sich selbst und Andre zu täuschen;
Kränzte doch Cäsar selbst nur aus Bedürsniß das Haupt,öast du ein Lorberreis mir bestimmt, so laß es am ZweigeWeiter grünen, und gib einst es dem Würdigem hin;
Aber Rosen winde genug zum häuslichen Kranze;
Bald als Lilie schlingt silberne Locke sich durch.
Schüre die Gattinn das Feuer, auf reinlichemHerde zu kochen!
Werfe der Knabe das ReiS, spielend, geschäftig dazu!
Laß im Becher nicht fehlem den Wein! Gesprächige Freunde,Gleichgesinnte, herein! Kränze! sie warten auf euch.
Erst die Gesundheit des Mannes, der, endlich vom NamenHvmeroö
Kühn uns befrepend, uns auch ruft in die vollere Bahn.Denn wer wagte mir Göttern denKampf? und wer mit demEinen?
Doch Homeride zu sepn, auch nur als letzter, ist schön.