Druckschrift 
1 (1815)
Entstehung
Seite
206
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Darum höret das neuste Gedicht! Noch einmal getrunken!

Euch besteche der Wein, Freundschaft und Liebe das Ohr.Deutsche selber führ' ich euch zu, in die stillere Wohnung,

Wo sich, nah der Natur, menschlich der Mensch noch erzieht,Uns begleite des Dichters Geist, der seine LuiseRasch dem würdigen Freund, uns zu entzücken, verband.Buch die traurigen Bilder der Zeit, sie führ' ich vorüber;

Aber es siege der Muth in dem gesunden Geschlecht.

Hab' ich euch Thränen ins Auge gelockt, und Lust in die SeeleSingend geflößt', so kommt, drücket mich herzlich ans Herz!Weise denn sey das Gespräch! Uns lehret Weisheit am EndeDas Jahrhundert; wen hat das Geschick nicht geprüft?Blicket heiterer nun auf jene Schmerzen zurücke.

Wenn euch ein fröhlicher Sinn Manches entbehrlich erklärt,Menschen lernten wir kennen und Nationen; so laßt uns.Unser eigenes Herz kennend, uns dessen erfreun.