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Nur vergebens nähr' ich mich noch; die gewaltige WurzelSendet lebendigen SaftS, ach! nur die Hälfte hinauf.
Denn der gefährliche Gast, der geliebteste, maßet behendeUnterweges die Kraft herbstlicher Früchte sich an.
Nichts gelangt zur Krone hinauf; die äußersten WivfelDorre», es dorret der Ast über dem Bache schon hin.
Ja, die Verrätherinn ist'S! sic schmeichelt mir Leben und Güter,Schmeichelt die strebende Kraft, schmeichelt die Hoffnungmir ab.
Sie nur fühl'ich, nur sie, die umschlingende, freue der Fesseln,Freuedcs tötenden Schmucks, fremder Ilmlaubungmich nur.
Halte das Messer zurück! o Nikias, schone den Armen,
Der st» in liebender Lust, willig gezwungen, verzehrt!
Süß ist iede Verschwendung; o, laß mich der schönsten genießen!Wer sich der Liebe vertraut, Hali er sein Leben zu Rath?
Die Metamorphose der Pflanzen.
Dick verwirret, Geliebte, die tausendfältige MischungDieses Blumcngewükls über dem Garten umher;
Viele Namen hörest du an, und immer verdränget.
Mit barbarischem Klang, einer den andern im Ohr.
Alle Gestalten sind ähnlich, und keine gleichet der andern;
Und so deutet das Chor auf ein geheimes Gesetz,
Auf ein heiliges Näihsel O, könnt' ick, dir, liebliche Freundin»,Ueberliefern sogleich glücklich das lösende Wort!
Werdend betrachte sie nun, wie nach und nach sich die Pflanze,Stufenweise geführt, bildet zu Blüthen und Frucht.
Aus dem Samen entwickelt sie sich, sobald ihn der ErdeStille befruchtender Schoß hold in das Leben entläßt.
Und dem Reize des Lichts, des heiligen, ewig bewegten.Gleich den zärtesten Bau keimender Blätter empfiehlt.Einfach schliefin dem Samen die Kraft; ein beginnendes VorbildLag, verschlossen in sich, unter die Hülle gebeugt.