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Schweigend begannest du nun, geschickt, die Früchte zu
ordnen:
Erst die Orange, die schwer ruht, als ein goldener Ball,
Dann die weichliche Feige, die jeder Druck schon entstellet;
Und mit Myrte bedeckt ward, und geziert, das Ge-schenk.
Aber ich hob es nicht auf; ich stand. Wir sahen einanderIn die Augen, und mir ward ovr dem Auge so trüb.
Deinen Busen fühlt' ich an meinem! Den herrlichen Nacken,Ihn umschlang nun mein Arm; tausendmal küßt' ich denHals.
Mir sank über die Schulter dein Haupt; nun knüpften auch »
deine
Lieblichen Arme das Band um den Beglückten herum.
Amors Hände fühlt' ich: er drückt' uns gewaltig zusammen.Und aus heiterer Lust donnert' es drepmal; da floß
Häufig die Thräne vom Aug' mir herab, du weintest, ich
weinte.
Und vor Jammer und Glück schien uns die Welt zu ver-gehn.
Immer heftiger rief es am Strand; da wollten die FüßeMich nicht tragen, ich rief: Dora! und bist du nicht mein?
Ewig! sagtest du leise. Ta schienen unsere Thronen,
Wie durch göttliche Luft, leise vom Auge gebaucht.
Näher rief es: Aleris! Da blickte der suchende Knabe
Durch die Lhüre herein. Wie er das Körbchen empfing!
Wie er mich trieb! Wie ich dir die Hand noch drückte! —
Zu Schiffe
Wie ich gekommen? Ich weiß, daß ich ein Trunkenerschien.
Und so hielten mich auch die Gesellen, schonten den Kranken;
Uud schon deckte der Hauch trüber Entfernung dieStadt.
Ewig! Dora, lispeltest du; mir schallt es im Ohre
Mit dem Donner des Zcvs! Stand sie doch neben demThron,
Seine Tochter, die Gvttinn der Liebe; die Grazien standenIhr zur Seiten! Er ist gotterbekräfligt, der Bund!