Alles rührte sich schon; da kam ein Knabe gelaufen
An mein väterlich Haus, rief mich zum Strande hinab.Schon erhebt sich das Segel, es flattert im Winde: so
sprach er;
Und gelichtet, mit Kraft, trennt sich der Anker vomSand.
Komm, Aleris, o komm! Da drückte der wackere Vater,Würdig, die segnende Hand mir auf das lockige Haupt;Sorglich reichte die Mutter ein nachbereitetes Bündel:Glücklich kehre zurück! riefe» sie, glücklich und reich!
Und so sprang ich hinweg, das Bündelchen unter dem Arme,An der Mauer hinab, fand an der Tbüre dich stehnDeines Gartens. Du lächeltest mir und sagtest: Aleris!
Sind die Lärmenden dort deine Gesellen der Fahrt?Fremde Küsten besuchest du nun, und köstliche MaarenHandelst du ein, und Schmuck reichen Matronen derStadt.
Aber bringe mir auch ein leichtes Kettchen; ich will esDankbar zahle»: so oft Hab' ich die Zierde gewünscht!Stehen war ich geblieben, und fragte, nach Weise des
Kaufmanns,
Erst nach Form und Gewicht deiner Bestellung genau.Gar bescheiden erwogst du den Preis; da blickt' ich indessenNach dem Halse, des Schmucks unserer Königin« werth.Heftiger tönte vom Schiff das Geschrei); da sagtest du
freundlich:
Nimm aus dem Garten noch einige Früchte mit dir!Nimm die reifsten Orangen, die weissen Feigen; das Meer
bringt
Keine Früchte, sie bringt jegliches Land nicht hervor.
Und so trat ich herein. Du brachst nun die Früchte ge-schäftig.
Und die goldene Last zog das geschürzte Gewand.
Oesters bar ich: es sey nun genug ! und immer noch eineSchönere Frucht stet dir, leise berührt, in die Hand.Endlich kamst du zur Laube hinan; da fand sich ein Körbchen,Und die Myrte bog, blühend, sich über uns hin.
Evethe's G-dlchlt.