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Jeden freuet die seltne, der zierlichen Bilder Verknüpfung,

' "" Ader noch fehlet das Wort, das die Bedeutung ver-

wahrt.

Ist es endlich entdeckt, dann heitert sich jedes Gemüth auf,Und erblickt im Gedicht doppelt erfreulichen Sinn.

Ach! warum so spät, o Amor, nahmst du die Binde,

Die du um's Aug' mir geknüpft, nahmst sie zu spät mirhinweg!

Lange schon harrte befrachtet das Schiff auf günstige Lüfte;Endlich strebte der Wind, glücklich, vom Ufer ins Meer.

Leere Zeiten der Jugend! und leere Träume der Zukunft!

Ihr verschwindet, es bleibt einzig die Stunde mir nur.

Ja, sie bleibt, es bleibt mir das Glück! ich halte dich,

Dora!

Und die Hoffnung zeigt, Dora, dein Bild mir allein.

Oester sah ich zum Tempel dich gehn, geschmückt und ge-sittet.

Und das Mütterchen ging feyerlich neben dir her.

Eilig warst du und frisch, zu Markte die Früchte zu tragen;Und vom Brunnen, wie kühn! wiegte dein Huupt dasGefäß.

Da erschien dein Hals, erschien dein Nacken vor allen.

Und vor allen erschien deiner Bewegungen Maß.

Oftmals Hab' ich gesorgt, cs möchte der Krug dir entstürzen;Doch er hielt sich stet auf dem geringelten Tuch.

Schone Nachbarin», ja, so war ich gewohnt dich zu sehen.

Wie man die Sterne sieht, wie man den Mond sich be-schaut,

Sich an ihnen erfreut, und innen im ruhigen Busen

Nicht der entfernteste Wunsch, sie zu besitzen, sich regt.

Jahre, so gingt ihr dahin! Nur zwanzig Schritte getrennetWaren die Häuser, und nie Hab' ich die Schwelle be-rührt.

Und nun trennt uns die gräßliche Fluth! Du lügst nur den

Himmel,

Welle! dein herrliches Blau ist mir die Farbe derNacht.