Beste, schon war ich hinein; da sah ich zum Glücke den
Oheim
Neben den Stöcken, bemüht, hin sich und her sich zudrehn.
Schleichend eilt' ich hinaus! — „O, welch einJrrthum er-griff dich!
Eine Scheuche nur war's, was dich vertrieb! Die Ge-stalt
Flickten wir emsig zusammen aus alten Kleidern und Rohren;
Emsig half ich daran, selbst mir zu schaden bemüht.
Nun! des Alten Wunsch ist erfüllt; den losesten Vogel
Scheucht er heute, der ihm Gärtchen und Nichte be-stiehlt."
XVII.
Manche Töne sind mir Verdruß, doch bleibet am meistenHundegebell mir verhaßt; kläffend zerreißt es mein Ohr.Einen Hund nur hör' ich sehr oft mit frohem Behagen
Bellend kläffen, den Hund, den sich der Nachbar erzog.Denn er bellte mir einst mein Mädchen an, da sie sich
heimlich
Zu mir stahl, und verrieth unser Geheimniß beynah.Jetzo, hör' ich ihn bellen, so denk' ich nur immer: sie
kommt wohl!
Oder ich denke der Zeit, da die Erwartete kam.
XVIII.
Eines ist mir verdrießlich vor allen Dingen, ein andresBleibt mir abscheulich, empört jegliche Faser in mir;
Nur der bloße Gedanke. Ich will es euch, Freunde, ge-stehen:
Gar verdrießlich ist mir einsam das Lager zu Nacht.