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XV.
Cäsar» war' ich wohl nie zu fernen Britannen gefolget,Florus Härte mich leicht in die Popine geschleppt!
Denn mir bleiben weit mehr die Nebel des traurigen Nor-dens,
Als ein geschäftiges Volk südlicher Flöhe verhaßt.
Und noch schöner von heut' an sepd mir gegrüßet, ihr
Schenken,
Osterieen, wie euch schicklich der Römer benennt;
Denn ihr zeigtet mir heute die Liebste begleitet vom Oheim,Den die Gute so oft, mich zu besitzen, betrügt.
Hier stand unser Tisch, den Deutsche vertraulich umgaben;
Drüben suchte das Kind neben der Mutter den Platz,Rückte vielmals die Bank, und wußt' es artig zu machen.Daß ich halb ihr Gesicht, völlig den Nacken gewann.Lauter sprach sie, als hier die Römerin« pfleget, credenzte.Blickte gewendet nach mir, goß und verfehlte das Glas.Wein floß über den Tisch, und sie, mit zierlichem Finger,
Zog auf dem hölzernen Blatt Kreise der Feuchtigkeit hin.Meinen Namen verschlang sie dem ihrigen; immer begierigSchaut' ich dem Fingerchen nach, und sie bemerkte wichwohl.
Endlich zog sie behende das Zeichen der römischen FünfeUnd ein Strichlein davor. Schnell, und sobald ich's ge-sehn.
Schlang sie Kreise durch Kreise, die Lettern und Ziffern zu
löschen;
Aber die köstliche Vier blieb mir in's Auge geprägt.Stumm war ich sitzen geblieben, und biß die glühende Lippe,Halb aus Schalkheit und Lust, halb aus Begierde, mirwund.
Erst noch so lange bis Nacht! dann noch vier Stunden zu
warten!
Hohe Sonne, du weilst und du beschauest dein Rom!Größeres sähest du nichts und wirst nichts Größeres sehen,Wie es dein Priester Hvraz in der Entzückung versprach.