Druckschrift 
1 (1815)
Entstehung
Seite
167
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Welche Seligkeit ward mir Sterblichen! Träum' ich? Em-pfanget

Dein ambrosisches Haus, Jupiter Vater, den Gast?

Ach! hier lieg'ich, und strecke nach deinen Knieen die HändeFlehend aus. O vernimm, Jupiter Tenius, mich!

Wie ich hereingekommen, ich kann's nicht sagen; es faßteHebe den Wandrer, und zog mich in die Hallen heran.

Hast du ihr einen Heroen herauf zu fuhren geboten?

Irrte die Schöne? Vergib! Laß mir des Jrrthums Ge-winn!

Deine Tochter Fortuna sie auch! Die herrlichsten GabenTheilt als ein Mädchen sie aus, wie es die Laune ge-beut.

Bist du her wirthliche Gott? O! dann so verstoße den Gast-freund

Nicht von deinem Olymp wieder zur Erde hinab!

Dichter! wohin «ersteigest du dich ?" Vergib mir; derhohe

Caxitolinische Berg ist dir ein zweyter Olymp.

Dulde mich, Jupiter, hier, und Hermes führe mich später,Cestius Mahl vorbey, leise zum Orkus hinab.

vm.

Wenn du mir sagst, du habest als Kind, Geliebte, denMenschen

Nickt gefallen, und dich habe die Mutter verschmäht,Dis du großer geworden und still di» entwickelt, ick, glaub' es:Gerne denk' icv mir di» als ein besonderes Kind.

Fehlet Bildung und Farbe doch auch der Blülhe des Wein-stvckö,

Wenn die Beere, gereift. Menschen und Götter ent-zückt.