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IX.
Herbstlich leuchtet die Flamme vom ländlich geselligen Herde,
Knistert und glänzet, wie rasch! sausend vom Reisig l>i»
empor.
Diesen Abend erfreut sie mich mehr; denn eh' noch zur Kohle
Sich das Bündel verzehrt, unter die Asche sich neigt, l Ai
Kommt mein liebliches Mädchen. Dann flammen Reisig undScheite,
Und die erwärmte Nacht wird uns ein glänzendes Fest.
Morgen frühe geschäftig verläßt sie das Lager der Liebe,
Weckt aus der Asche behend Flammen aufs Neue hervor.
Denn vor andern verlieh der Schmeichlerin» Amor die Gabe,
Freude zu wecken, die kaum still wie zu Asche versank. ^
X. '
Alerander und Cäsar und Heinrich und Friedrich, die Großen, ^
Gäben die Hälfte mir gern ihres erworbenen Ruhms,
Könnt' ich auf Eine Nacht dies Lager Jedem vergönnen; ^
Aber die Armen, sie hält strenge des Orkus Gewalt.
Freue dich also, Lebend'ger. der lieberwärmecen Stätte, .
Ehe den fliehenden Fuß schauerlich Lethe dir netzt. ^
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XI. ' L
Euch, o Grazien, legt die wenigen Blätter ein Dichter
Auf den reinen Altar, Knospen der Rose dazu, W
Und er lhut es getrost. Der Künstler freuet sich seinerWerkstatt, wenn sie um ihn immer ein Pantheon scheint.
Jupiter senket die göttliche Stirn, und Juno erhebt sie; ;
Phöbus schreitet hervor, schüttelt das lockige Haupt;
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