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1 (1815)
Entstehung
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165
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Oftmals Hab' ich auch schon in ihren Armen gedichtet,

Und des Heramercrs Maß, leise mit fingernder Hand,Ihr auf dem Rücken gezählt. Sie athmel in lieblichemSchlummer,

Und es durchglühet ihr Hauch mir bis ins Tiefste dieBrust.

Amor schüret die Lamp' indeß und denket der Zeiten,

Da er den nämlichen Dienst seinen Triumvirn gethan.

VI.

Kannst du, o Grausamer! mich in solchen Worten be-trüben?

Reden so bitter und hart liebende Männer bev euch?

Wenn das Volk mich verklagt, ich muß es dulden! undbin ich 4

Etwa nicht ichuldig? Doch, ach! schuldig nur bin ichmit dir! ^

Diese Kleider, sie sind der neidischen Nachbarinn Zeugen,

Daß die Mitlwe nickt mehr einsam den Gatten beweint.

Bist du ohne Bedackt nickt oft be» Mondschein gekommen,

Gran, im dunkeln Snrtout, hinren gerundet das Haar?

Hast du dir scherzend nicht selbst die geistliche Maske ge-wählet?

Soll's ein ffrälate denn sepn! gut, der Prälate bist du.

In dem geistlichen Rom, kaum scheint es zu glauben, dochsckwör' ick:

Nie hat ein Geistlicher sick meiner Umarmung gefreut.

Arm war ich leider! und jung und wohl bekannt den Ver-führern.

Falconieri hat mir oft in die Augen gegafft.

Und ein Kuppler Albani's mich, mit gewichtigen Zetteln,

Bald nach Ostia, bald nach den vier Brunnen gelockt.

Aber wer nickt kam, war das Mädchen. Sv Hab' ich vonHerzen

Rothstrumpf immer gehaßt und Vivletstrumpf dazu.