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1 (1815)
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Aber aus der schwerbedeckten EngeTreibet mich ein eigenes Gericht.

Eurer Priester summende GesängeUnd ihr Segen haben kein Gewicht;

Salz und Wasser kühltNicht, wo Jugend fühlt;

Ach! die Erde kühlt die Liebe nicht.

>' Dieser Jüngling war mir erst versprochen,Als noch Venus heitrer Tempel stand.

Mutter, habt Ihr doch das Wort gebrochen,Weil ein fremd, ein falsch Gelübd' Euch band !Doch kein Gott erhört.

Wenn die Mutter schwört.

Au versagen ihrer Tochter Hand.

Aus dem Grabe werd' ich ausgetrieben.

Noch zu suchen das vermisste Gut,

Noch den schon verlornen Mann zu lieben.

Und zu saugen seines Herzens Blut.

Jst's um den geschehn.

Muß nach Andern gehn.

Und das junge Volk erliegt der Wuth.

Schöner Jüngling! kannst nicht länger leben;Du verstechest nun an diesem Ort.

Meine Lette Hab' ich dir gegeben;

Deine Locke nchm' ich mit mir fort.

Sich' sie an genau!

Morgen bist du grau,

Und nur braun erscheinst du wieder dort.

Höre, Mutter, nun die letzte Bitte:

Einen Scheiterhaufen schichte du;

Oeffne meine bange kleine Hütte,

Bring' in Flammen Liebende zur Ruh!

Wenn der Funke sprüht.

Wenn die Asche glüht,

Eilen wir den alten Göttern zu.