Und der alten Götter bunt ^GewimmelHat sogleich das stille Haus geleert.Unsichtbar wird Einer nur im Himmel/
Und ein Heiland wird am Kreuz verehrt;Opfer fallen hier,
Weder Lamm noch Stier, ^
Aber Menschenopfer unerhört.
Und er fragt und wäget alle Worte,Deren keines seinem Geist entgeht.
Ist es möglich, daß am stillen OrteDie geliebte Braut hier vor mir steht?
Sev die meine nur!
Unsrer Väter Schwur
Hat vom Himmel Segen uns erfleht.
Mich erhältst du nicht, du gute Seele!Meiner zwepten Schwester gönnt man dich.Wenn ich mich in stiller Klause quäle.
Ach! in ihren Armen denk' an mich,
Die an dich nur denkt,
Die sich liebend kränkt;
In die Erde bald verbirgt sie sich.
Nein! bey dieser Flamme sey's geschworen.Gütig zeigt sie Hymen uns voraus;
Bist der Freude nicht und mir verloren.Kommst mit mir in meines Vaters Haus.Liebchen, bleibe hier!
Fcire gleich mit mirUnerwartet unsern Hochzeitschmaus.
Und schon wechseln sie der Treue Zeichen;Golden reicht sie ihm die Kette dar.
Und er will ihr eine Schale reichen,
Silbern, künstlich, Wie nicht eine war.
Die ist nicht für mich;
Doch, ich bitte dich.
Eine Locke gib von deinem Haar.