Druckschrift 
1 (1815)
Entstehung
Seite
61
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Verbrannt sind Thüren und ThvreUnd überall ist es so still;

Das alte verfallne GemäuerDurchklettr' ich, wie ich nur will.

Hierneben lag ein Keller,

So voll von köstlichem Wein;

Nun steiget nicht mehr, mit Krügen,Die Kellnerinn heiter hinein.

Sie setzt den Gästen, im Saale,Nicht mehr die Becher umher.

Sie füllt, zuüi heiligen Mahle,

Dem Pfaffen das Fläschchen nicht mehr.

Sie reicht dem lüsternen KnappenNicht mehr, auf dem Gange, den TrankUnd nimmt für flüchtige GabeNicht mehr den flüchtigen Dank.

Denn alle Balken und Decken,

Sie sind schon lange verbrannt.

Und Trepp' und Gang und CapelleIn Schutt und Trümmer verwandt."

Doch als mit Aitter und FlascheNach diesen felsigen HöhnIch, an dem heitersten Tage,

Mein Liebchen steigen gesehn;

Da drängte sich frohes BehagenHervor aus verödeter Muh;

Da ging's wie in alten TagenRecht feperlich wieder zu. ^

Als waren für stattliche GastroDie weitesten Räume bereit, 'OAls kam' ein Pärchen gegangen'

Aus jener tüchtigen Zeit. «, *