Da stehet von schönen BlumenDie ganze Wiese so voll.
Ich breche sie, ohne zu wissen-Wem ich sie geben soll.
Und Regem Sturm und GewitterVerpaff' ich unter dem Baum.
Die Thüre dort bleibet verschlossen;Doch alles ist leider ein Traum.
Es stehet ein RegenbogenWohl über jenem Haus!
Sie aber ist weggezvgen.
Und weit in das Land hinaus.
Hinaus in das Land und weiter.Vielleicht gar über die See.Vorüber, ihr Schafe, vorüber!
Dem Schäfer ist gar so weh.
Trost in Thränen.
Wie kommt's, daß du so traurig bist.Da alles froh erscheint?
Man sieht dir's an den Augen an:Gewiß du hast geweint.
„Und Hab' sch einsam auch geweint.So ist's mein eigner Schmerz,
Und Thränen fließen gar so süß,Erleichtern mir das Herz."
Die frohen Freunde laden dich,
L! komm an unsre Brust!
Und was du auch verloren hast.Vertraue den Verlust.