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1 (1815)
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Rastlose Liebe.

Dem Schnee, dem Regen,Dem Wind entgegen.

Im Dampf der Klüfte,

Durch Nebeldüfte,

Immer zu! Immer zu!

Ohne Raft und Ruh!

Lieber durch LeidenMöcht' ich mich schlagen.

Als so viel FreudenDes Lebens ertragen.

Alle das NeigenVon Herzen zu Herzen,

Ach wie so eigenSchaffet das Schmerzen!

Wie soll ich fliehen?Wälderwärts ziehen?

Alles vergebens!

Krone des Lebens,

Glück ohne Ruh,

Liede, bist du!

Schäfers Klagelied.

Da droben auf jenem BergeDa steh' ich tausendmal.

An meinem Stabe gebogenUnd schaue hinab in das That.

Dann folg' ich der weidenden Herde,Mein Hündchen bewahret mir sie.Ich bin herunter gekommenUnd weiß doch selber nicht wie»