;§6 Cap.x.v-N dem wagerechtm
zwar nach Proportion ihrer Dichtigkeit. .... -Allein dessen ungeachtet ist doch in einem je- - ^ ?'den Cörper ein gewisses Punct, darinnengleichsam alle Schweere bey einander ist, 7 ^Mittel- dergestalt daß derjenige, welcher diesen , ^Punct rer Punct trüget, die Schweere des gantzen 'E?Schwee« Cörpers trüget. Und eben derselbe ist es, / '
den wir denMrttel-punct der Schwee- > .V
re zu nennen pflegen. Daß dergleichen ^Mittel-Punct der Schweere,den rnan auch ^ >mit einem Worte den Schweer - Punce - ^ inennen kan, würcklich in einem jeden Cör- >' ^'per anzutreffen, zeiget die Erfahrung. 3k"'
. . Denn wenn man einen Cörper auf et- Lr-was schmaales, oder auch schmeidiges auf-Leget; so lieget er nicht eher stille, als biß eli?. 'derselbe Punct auflieget , sonst fället erbeständig auf diejenige Seite herunter, E-wo der Schweer-Punct anzutreffen. Und iEdemnach findet man, daß kein schweererCörper länger ruhen kan, als sein Punct i' -zu fallen gehindert wird. Unerachtet nunaber in emem jeden Cörper nur ein eini-ger Schweer - Punct ist, so erhält doch nEauch ein jeder Theil seinen besonder»Schweer-Punct, so bald er von dem gan-tzen abgesondert wird. Und so lange er als 'ein Theil im gantzen bleibet,kan man gleich- E''falls eines jeden Theiles besonderen ^Schweer-Punct an statt de- gemeinen
Schweer- U