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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
489
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cap . VHI.vStt GlNirett. 48 9

Ä Haut recht zarte und weiß, ist, bleibet sie imMt Hohl-Spiegel unverändert. Dergleichen

W« aber trifft man gar selten an. , InsgemeinWh wird eineSau-Schwarte daraus. Man

ÄA, könnte diese Spiegel auch zur Vergrösse-

rung der Sachen gebrauchen, wenn sie ent-kr weder sehr groß sind, oder diese nicht nöthig

Ack. haben viel vergrößert zu werden. Wenn

liuiich man weiter wegaehet, so wird, das Bild

M- hinter dem Hohl - Spiegel immer grösser :Om im Brenn-Puncte verschwindet es gar und

W sichet man nichts mehr im Spiegel, wasman unterscheiden könnte. Hieraufkom-met das Bild aus dem Spiegel und zwarweiter heraus als die Sache von ihm wegi W ist.JmMittel-Puncte desSpiegels istes an

dem Orte, wo die Sache ist, und bey naheW von eben derselben Grösse. So bald es ausM demSpiegcl komet,stehet es verkehrt. Da-her wenn man die Hand in den MittelpunktP>§ des Spiegels halt, daß ist, in den Mittel-^ Punct der Kugel, davon er seine Höhle hat;

tzrä so kommet aus dem Spiegel eine andereH§nd und leget sich auf unsere, als wiewenn uns einer die Hand geben will.Wenn^ man von dem Spiegel weit ist, so sicher

M man me Sachen kleiner als sie sind und

^ verkeyrt. Wenn man dieses alles wohl se-

hen will, so lasse man jemanden den Spie-^ gel halten und nchmeeinen blossen Degen,M vchre damit gegen den Spiegel zu; so wird

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