48r VII. Vor» Thkerenr
Christlichen, ja insonderheit einer gewissenSecte derselben disputiren will, inan nichtwenig Schaden anrichtet, daß man ver-wirfst, was man zugeben sollte, und dahermit Unrechten Waffen fechtet,aber eben mitdem Fortgange, den einer erfahret, der indie Lufft streichet. Ich gehe allzeit aufWahrheit und suche, so viel möglich ist,vonjedermann billich erfunden zu werden. Ichlege niemand seinen Jrrthum, vielwenigerdie Wahrheit zur Last: bin aber doch indem Stande mit Grunde derWahrheitzu-vertheidigen, was hin und wieder vonVer-ächtern der Religion verlachet wird, als diekeiner Mahrlein undUnwahrheiten zu ihrerBestätigung gebrauchet.
Warum §- ^9- Man trifft noch hin und wiedernicht em gar verschiedene sehr nützliche Versuche an,viehreres welche geschickte iVIe^ici theils mit gantzenvon Thie-gieren, theils mit verschiedenen Theilen»k" bcy- derselben vorgenommen, und die in Erklä-gevracpt Natur ein nichtgeringes Licht ge-
benkönnen : allein da ich hauptsächlich das-jenige zubeschreiben mir vorgenommen,wasich in meinen LoIIe^üs experimenwübuszeigen und erklären kan; so will das ü-brige biß an den Ort verspüren,wo ich einenGrund daraus werde ziehen können eineNatur-Lehre dadurch zu bestätigen. Un-
terdessen weil einige Versuche angegebenwerden,welche die Sinnen betreffen; so willin folgendem Capitel noch was weniges da-von anführen. Dar
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