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Dritter Theil (1729)
Entstehung
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452
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452 VI. Von dem, was die

allerkleineste noch mehr vergrössert, und ^man daher vermeinen sollte, es werde sich zu '

Betrachtung einer so kleinen Sache noch ^besser schicken als andere, welches viel wem- 5

ger vergrössert; so habe ich doch an dasselbe ,7den Saamen nicht nahe genung bringenkönnen, daß ich etwas darinnen deutlich er-blicket hätte. Das aber,welches aufdas letz- ,te ohne eines rückwärts folget, bat die ,.Thierlein nicht genung vergrössert, oaß ich >sie dadurch wäre ansichtig worden. An-fangs kleidete ich ein dünnes Blättlein von ^Frauen-Glase auf den rundten Ring desMusschenbrockischenVergrösserungs-Gla- ^ses (§. 7;) und strich ein wenig Saamendaran. Ich stellete es an das kleine Mus--schenbrockische Vergrösserungs - Glaß, bißich den Saamen deutlich sähe. Nun er-blickte ich zwar darinnen solche Thierleindergleichen vorhin beschrieben worden:allein weil der Saamen bald eintrocknete, ^so starben auch die Thierlein und konnte -man sie nicht mehr anders als todt se-hen. Derowegen nahm ich ein sehr sub- itiles Haar - Röhrlein und steckte es in Pdas Tropfflein Saamen, welches ich hat- Kjre; so zog sich etwas davon hinein. Oder imiwenn es zu dicke war, saugete ich ein wenig, >;üdaß sich etwas davon hinein zog. Von die- HsemRöhrlein brach ich ein kleinesStücklein ^ab, wo sich derSaamen hinein gezogen hat- ^re und druckte es an Wachs, welches ich