452 VI. Von demj was dis
nicht mehr als zwey Arten der Thierlein da-vnter- rinnen angetroffen. Er ist zwar nicht dar-
fcheidin wieder, daß die Thierlein sonderlich imverschie. Saamen der Menschen einigen UnterscheidLbierei^ zu haben scheinen von denen, welche sich im^ Saamen der vierfüßigen Thiere befinden:Mein er hält den Unterscheid für so gerin-ge , daß er ihn zu bestimmen sich nicht ge-lrauet, zumahl da er erfahren, wie in demSaamen des Menschen ein einiges Thier-Lein durch die Bewegung seinen Leib baldverlängert, bald verkürtzet,und dadurch sei-me Figur in etwas geändert. Unterweilenihat er auch in dem Saamen vierfüßigerThiere Thierlein ohne Kopff angetroffen,die eine völlige Aehnlichkeit mit denen imSaamen der Vögel gehabt: allein in demSaamen der Vögel hat er niemahls einThierlein mit Kopffe sehen können. Erschätzet sie so kleine, daß ihrer eine Millionauf ein grossesSand-Körnlein gehen dörff-Jh" ten. In einem jungen und gesundenMünder- Thiere hat er sie so munter angetroffen, daßer sie über vier Tage in einem gläsernenMöhrlein bey sich in der Tasche lebendig er-halten können, und wohl über sechs Stun-den mitten im Winter bey ziemlicher Kältein der freyen Lufft. Hingegen sind sie ihmgestorben, so bald er sie ein wenig gar zu na-he zum Feuer gebracht. slu§enius