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Dritter Theil (1729)
Entstehung
Seite
294
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S94 dap. VI. Von dem, was die

Gestelle. Das Gestelle, daran das solchergestalt ver-wahrte Vergrösserungs-Gläßlein gestecketwird, bestehet aus einem Streiffen Meßing^L.der nicht völlig 4 Zoll lang und einenhalben Zoll breit, aber nur eine halbe Linie7,1,. vilr, dicke ist. Damit man nun das GlaßleinnZ. 56. Einsetzen kan, so wird oben in noch einx-Stücklein Meßing angelöthet, so lang als^ der Stiel 8 ist und beyde Stücke Meßingwerden so viel ausgefeilet, damit zwischenihnen eine so groffeEröffnung verbleibet,alsder Stiel 8 erfordert. Damit nun aber fer-ner auch die Sache, welche man beschauenwill, sich an das Vergrösserungs-Glaß be-quem bringen und in ihrem Stande, daman sie am deutlichsten sehen kan, sich er-halten lassen; so ist in L in der Weite einesZolles von ^ eine Scheere v. Sie ist da-selbst mit einer Schraube in die länglichtePlatte VL eingeschraubet und von der an-dern Seite mit einer Mutter angezogen.Wo die L-chraube der Scheere in diePlat-leVllhinein gehet, gehet sie zugleich durcheine stählerne Feder, die vermittelst ihreran die Platte befestiget wird. In beydenTheiien der Scheere sind zwey Mütterlein,damit darein sich noch ein anderes ausge-schnittenes Plattlein vermittelst einer stäh-lernen Schraube schrauben lässet. DiesesPlättlein Ölst ist nicht völlig2 Zolllangund etwas weniges über 4 Linien breit, ^