I7L Gap. IV. V-n den Magneten.'
let ihr der Nord-Pol die südliche und devSüder-Pol die nördliche Krafft mit (§ 4r).Derowegen so lange sie an dem Magnetenliegen bleibet, siehet der südliche Theil gegenNorden, der nördliche gegen Süden.Wenn sie demnach von dem Magnetenbefteyet wird, gehet jeder Theil an seinen ge-hörigen Ort, und kommet gegen Norden,was gegenSüden war,hingegen gegenSü-den, was gegen Norden war. Siehet mandie Sache mit rechten Augen an, so ist sie inder That nicht davon unterschieden, wasschon vorhin (§. ;r.) von der Stellung desCompastes neben einen Magneten beyge-bracht worden. Der Versuch erforderteben keine Magnet-Nadel; sondern nur ei-ne andere, wenn sie nur lang genung ist undtzch in der Mitten bequem auffhängenlasset.
§. 55. Wir haben gefunden, daß ein je-der Pol des Magnetens seine besondereKrafft hat, und ein jeder von ihnen nicht sei-ne eigene, sondern vielmehr die Krafft desdeyd^iey' andern mittheilet: ich habe glich gewie-Krasse sen (§. 42), wie dieses geschehen könne,mittheilen ohne daß deßwegen ein Pol geben darf,kan- was er nicht har. Unterdessen findet sichdoch auch ein Fall, da ein einiger Punct desMagnetens nicht allein die fremde, sondernauch seine eigene Krafft mittheilen kan, unddaher scheinet es wunderlich zu seyn,warum
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