»72 6ap. IV. vondmMagttetett.
so lange sie an dem Magnete stehen, bleibenbeyder südliche Theile an einander. Hinge-gen wenn man den Magneten wegnimmet, <:sind dieselben einander zuwieder, der einesüdliche Theil der Nadel ziehet den nordli-chen Theil der andern. Daher hat man ^ 'in derMagneten-Lehre einen Grund - Satz ^gemacht: Zwey Pole, die mit einem dritten 'T..
einig sind , sind unter einander uneinig.
Wer nicht auf alles genau acht zugeben und ^eines aus dem andern herzuleiten gewöhnetist, der lasset sich dieses befremden : allein ^wer das vorhergehende erweget, der wird »W
vorher sehen, daß es so kommen müsse, ehe ^er es versuchet. Der Nord - Pol desMagnetens theilet dem Eisen die Eigen- iMischafft des südlichen mit (§. 4H und ziehet »cbauch das an sich, was die Eigenschafft des "Lr:südlichen hat (§. 4;). Derowegen ist nicht 7die geringste Ursache vorhanden,warum der 1^7
südliche Theil der einen Nadel nicht so wohlals eben derselbe Theil der andern von demNord-Pole des Magnetens sollte angezo-gen werden : wiewohl wenn man die Ma- 7 s.gnet-Nadeln an den Pol des Magnetens ^hanget, die nördlichen Theile weit von ein-ander gehen müssen, so daß die Nadelneinen Winckel machen, dessen Scheitel in ^
dem Pole des Magnetens ist, daran sie bey- ; ^
de hangen. Denn die nördlichen Theile ^der Nadeln sind einander zuwieder und ja- ->