trn Op. IV. V< m den Magneten. »9
Wj WmUn die wiedrigen Pole zweyer« Magneten an einander leget, so fühlet manAch niA, daß einer den andern an sich hält.M. Dervwegen erhellet,daß diefiüßigeMate-M rie, welche aus dem Nord-Pole des einen«na Magnerens heraus fahret, nicht wieder zun ^ demNord-Pole des andern hinein kommenkan. Und da es gleiche Bewandnis mitden Süder-Polen hat; so muß auch dieNb Mamie, welche zu dem Süder-Pole desM einen Magnetens heraus gehet,nicht wiederin den Suder-Pol des andern hineinkom-^ men können. Denn eben weil die MaterieM so zu einem Pole heraus gehet, zu dein an-^ dern nicht hinein kan: so werden beydePo-le von einander gestoßen, daß die Materiedarzwischen zur Seite heraus strömen kan.Ja wenn man auch gleich die beyden Poleso feste aneinander drückete, daß keine Ma-terieheraus kommen könnte, so würde dochdeswegen nichts seyn, welches Wieder-^ stand rhäte, wenn man zu drücken aufhöre-I te und sie wieder von einander ziehen wollte.
Wenn die Pole, so mir einander einig sind,O an einander gehalten werden; so zieher einer^ den andern an. Nun haben wir gesehen,daß auch aus einem jeden von ihnen ohne^ Unterlaß eine flüßige Materie heraus sirö-^ met. Derowegen da diese nicht hindert,
> daß sie einander auf das genaueste berüh-ren ;so ist klar, daß die Materie, welche ausP z-Ty) I einen