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Daß es versammelte Herrn' und Frau'n,Möchten einmal mit Lust beschaun;
Zugleich er auch noch wünscht' und wollt'
Daß man dabep was denken sollt'.
Als nun die Arbeit fertig war,
Da trat herein manch Freundespaar,
Das unsers Künstlers Werke liebt.
Und darum desto mehr betrübt,
Daß an der losen, leidigen WandNicht auch ein Gvttcrbildniß stand.
Die setzten ihn sogleich zur Ned',
Warum er so was malen thät.
Da doch der Sal uud seine Wand'
Gehörten nur für Narrenhänd';
Er sollte sich nicht lassen verführenUnd nun auch Bank und Tische beschmieren;
Er sollte bcy seinen Tafeln bleibenUnd hübsch mit seinem Pinsel schreiben;
Und sagten ihm von dieser ArtNoch viel Verbindlichs in den Bart.
Er sprach darauf bescheidentlich:
Eure gute Meinung beschämet mich.
ES freut mich mehr nichts auf der WeltAls wenn euch je mein Werk gefallt.
Da aber aus eigenem BerufGott der Herr allerley Thier' erschuf.
Daß auch sogar das wüste Schwein,
Kröten und Schlangen vom Herren sepn,
Und er auch manches nur ebanchirt.
Und gerade nicht alles ausgeführt(Wie man den Menschen denn selbst nicht scharfUnd nur «n gror betrachten darf:)
Sv Hab' ich als ein armer KnechtVom sündlich menschlichen Geschlecht' Von Jugend auf allerley Lust gespürt