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2 (1815)
Entstehung
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Und wie muß dir's werden, wenn du fühlest.Daß du alles in dir selbst erzielest.

Freude hast an deiner Frau und Hunden,

Als noch keiner in Elysium gefunden.

Als ec da mit Schatten lieblich schweifteUnd an goldne Gottgestalten sireifte.

Nicht in Rom, in Magna Gräcia;

Dir im Herzen ist die Wonne da!

Wer mit seiner Mutter, der Natur, sich halt,Find't im Stengelglas wohl eine Welt.

Künstlers Fug und Recht.

Ein frommer Maler mit vielem FleißHatte manchmal gewonnen den Preis,Und manchmal ließ er's auch gescheht,.Daß er einem Bessern nach musst' stehn;Hatte seine Tafeln fortgemalt.

Wie man sie lobt, wie man sie bezalt.Da kamen einige gut hinaus;

Mau baut ihn'n sogar ein Heiligenhaus.

Nun fand er Gelegenheit einmal,

Zu malen eine Wand im Saal;

Mit emsigen Zügen er staffirt,

Was öfters in der Welt passirt;

Zog seinen Umriß leicht und klar.

Man konnte sehn, was gemeint da war.Mit wenig Farben er colorirt.

Doch so, daß er das Aug frappirt.

Er glaubt cs für den Platz gerechtUnd nicht zu gut und nicht zu schlecht.