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Es schleicht ein Liebender lauschend sacht!Ob seine Freundin allein?
So überschleicht bey Tag und NachtMich Einsamen die Pein,
Mich Einsamen die Qual.
Ach werd ich erst einmalEinsam im Grabe sepn.
Da läßt sie mich allein!
Derselbe»
An die Lhüren will ich schleichen.Still und sittsam will ich stehn;Fromme Hand wird Nahrung reichen.Und ich werde weiter gehn.
Jeder wird sich glücklich scheinen.Wenn mein Bild vor ihm erscheint;Eine Thräne wird er weinen.
Und ich weiß nicht was er weint.
Derselbe.
Wer nie sein Brod mit Thräncn aß,
Wer nie die kummervollen NächteAuf seinem Bette weinend saß,
Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Machte!
Ihr führt ins Leben uns hinein,
Ihr laßt den Armen schuldig werden,
- Dann überlaßt ihr ihn der Pein:
Denn alle Schuld rächt sich auf Erden.