Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
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Dieselbe,

So laßt mich scheinen, bis ich werde,Zieht mir das weiße Kleid nicht aus!Ich eile von der schonen ErdeHinab in jenes feste Haus.

Dort ruh' ich eine kleine Stille,

Dann öffnet sich der frische Blick; "Ich lasse dann die reine Hülle,

Den Gürtel und den Kranz zurück.

Und'jene himmlische GestaltenSie fragen nicht nach Mann und Weib,Und keine Kleider, keine FaltenUmgeben den verklärten Leib.

Zwar lebt' ich ohne Sorg und Mühe,Doch fühlt ich tiefen Schmerz genung.Vor Kummer altert' ich zu frühe;

Macht mich auf ewig wieder jung.

Harfenspieler.

Wer sich der Einsamkeit ergiebtAch! der ist bald allein.

Ein jeder lebt, ein jeder liebt.Und laßt ihn seiner Pein.

Ja! laßt mich meiner Qual!Und kan» ich nur einmalRecht einsam seyn.

Dann bin ich nicht allein.