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Magisches Netz.
Zum ersten May i 8 c> z.
Sind es Kämpfe, die ich sehe?
Sind es Spiele? sind es Wunder?
Fünf der allerliebsten Knaben,
Gegen fünf Geschwister streitend.Regelmäßig, takrbeständig,
Liner Jaubrinn zu Gebote.
Blanke Spieße führen jene.
Diese flechten schnelle Fäden,
Daß man glaubt, in ihren Schlinge»Werde sich das Eisen fangen.
Bald gefangen sind die Spieße;
Doch im leichten KriegestanzeStiehlt sich einer nach dem ander»
Aus der zarten Schleifenreihe,
Die sogleich den Frepen haschet.
Wenn sie den Gebundnen löset.
So mit Ringen, Streiten, Siegen,Wechselflucht und WiederkehrenWird ein künstlich Netz geflochten,Himmelsflocken gleich an Weiffe,
Die, vom Lichten in das Dichte,Musterhafte Streifen ziehen,
Wie es Farben kaum vermöchten.
Wer empfängt nun der GewänderAllerwünschtes? Wen begünstigtUnsre vielgeliebte Herrinn,
Als den anerkannten Diener?
Mich beglückt des holden LoosesTreu und still ersehntes Zeichen!
Und ich fühle mich umschlungen,
Ihrer Dienerschaft gewidmet.,
Goetbe's Gedicht«. II Tb. 7