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Es bewegen deine süße LippenWeder sich zur Rede noch zum Kusse;Aufgelöst sind diese Zauber - BandeDeiner Arme, die mich sonst umschlingen.Und die Hand, die reizende Gefährtin»Süßer Schmeichelten, unbeweglich.
Wär's ein Jrrthum, wie ich von dir denke.War' es Selbstbetrug, wie ich dich liebe,Müßt' ich's setzt entdecken, da sich AmorOhne Binde neben mich gestellet.
Lange saß ich so und freute herzlichIhres Werthcs mich und meiner Liebe;Schlafend hatte sie mir so gefallen.
Daß ich mich nicht traute, sie zu wecken.
Leise leg' ich ihr zwey PomeranzenUnd zwey Rosen auf das Tischchen nieder;Sackte, sachte schlich ich meiner Wege.Oeffnet sie die Augen, meine Gute,
Gleich erblickt sie diese bunte Gabe,
Staunt, wie immer bey verschlvßnen ThürenDieses freundliche Geschenk sich finde.
Seh' ich diese Nacht den Engel wieder,
O wie freut sie sich, vergilt mir doppeltDieses Opfer meiner zarten Liebe.