Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
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Sich des Freunds versichernd ihn genösse:Nein, das zarte Lippchen ist gesprungen.

Weil nun über Reif und Frost die WindeSpitz und scharf und lieblos mir begegnen.

Und nun soll mir Saft der edlen Traube,Mit dem Saft der Bienen, be» dem FeuerMeines Herds vereinigt, Lind'rung schaffen.Ach, was will das helfen, mischt die LiebeNicht ein Tröpfchen ihres Balsams drunter?

Süße Sorgen.

Weichet, Sorgen, von mir! Doch ach! den sterblichen

Menschen

Lasset die Sorge nicht loS, eh' ihn das Leben verlässt.Soll es einmal denn seyn; so kommt ihr, Sorgen der Liebe,Treibt die Geschwister hinaus, nehmt und behauptet meinHerz!

Anliegen.

O schönes Mädchen du.

Du mit dem schwarzen Haar,Die du an's Fenster trittst.Auf dem Balcvne stehst!

Und stehst du wohl umsonst?

O stündest du für michUnd zögst die Klinke los.

Wie glücklich wär' ich da!

Wie schnell spräng' ich hinauf!