Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
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An seine Spröde

Sichst du die Pomeranze?Noch hängt sie an dem Baume;Schon ist der März verflossen.Und neue Blüten kommen.

Ich trete zu dem Baume,

Und sage: Pomeranze,

Du reife Pomeranze,

Du süße Pomeranze,

Ich schüttle, fühl', ich schüttle,O fall' in meinen Schoß!

Die M u s a g e t e n.

Oft in tiefen MitternächtenRief ich an die holden Musen:

Keine Morgenrvthe leuchtetUnd es will kein Tag erscheinen.Aber bringt zur rechten StundeMir der Lampe fromm Geleuchte,Daß es, statt Auror' und Phobus,Meinen stille» Fleiß belebe.

Doch sie ließen mich im Schlafe,Dumpf und unerquicklich, liegen.Und nach jedem späten Morgen,Folgten ungenutzte Tage.

Da sich nun der Frühling regte.Sagt' ich zu den Nachtigallen:

Liebe Nachtigallen, schlagetFrüh', o früh'l vor meinem Fenster,Weckt mich aus dem vollen Schlafe,Der Len Jüngling mächtig fesselt.