52
Hast du zur ruhigen GlückseligkeitNicht alles hier?
Kannst du dich nicht des goldnen Zweiges freun.Der vor des Tages Gluth dich schützt?
Kannst du der Abendsonne ScheinAuf weichem Moos am Bache nichtDie Brust entgegen heben?
Du wandelst durch der Blumen frischen Thau,
Pflückst aus dem Ueberfluß
Des Waldgebüsches dir
Gelegne Speise, letzest
Den leichten Durst am Silberquell, —
O Freund, das wahre GlückIst die Genügsamkeit,
Und die GenügsamkeitHat überall genug.
O Weise! sprach der Adler, und tief ernstVersinkt er tiefer in sich selbst,
O Weisheit ! Du redst wie eine Taube!
Prometheus»
Bedecke deinen Himmel, Aevs,
Mit Wolkendunst,
Und übe, dem Knaben gleich,
Der Disteln köpft.
An Eichen dich und Bergeshvhn;
Mußt mir meine ErdeDoch lassen stehn,
Und meine Hütte, die du nicht gebaut.Und meinen Herd,
Um dessen GluthDu mich beneidest.