Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
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Hinter ihm schlagenDie Strauche zusammen.

Das Gras steht wieder auf,

Die Oede verschlingt ihn.

Aber wer heilet die SchmerzenDes, dem Balsam zu Gift ward?Der sich Mens»enhaßAus der Fülle der Liebe trank?

Erst verachtet, nun ein Verächter,Zehrt er heimlich aufSeinen eignen WerthIn ung'nügender Selbstsucht.

Ist auf deinem Psalter,

Vater der Liebe, ein TonSeinem Ohre vernehmlich,

So erquicke sein Herz!

Oeffne den umwolkien BlickUeber die tausend QuellenNeben dem DurstendenIn der Wüste.

Der du der Freuden viel schaffst.Jedem ein übersließend Maß,

Segne die Brüder der JagdAuf der Fährte des WildsMit jugendlichem UebermuthFröhlicher Mordsucht,

Späte Rächer des Unbilds,

Dem schon Jahre vergeblichWehrt mit Knütteln der Bauer.

Aber den Einsamen hüll'

In deine Goldwolken!

Umgieb mit Wintergrün,

Bis die Rose wieder heranreist.

Die feuchten Haare,

O Liebe, deines Dichters!