Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
42
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Harzreise im Winter.

Dem Geyer gleich,

Der auf schweren MorgenwolkenMit sanftem Fittig ruhendRach Beuie schaut,

Schwebe mein Lied.

Denn ein Gott hatJedem seine Bahn ^

Vorgezeichnet,

Die der GlücklicheRcuch zum freudigenZiele rennt:

Wem aber UnglückDas Herz zusammenzog»

Er sträubt vergebensSick gegen die SchrankenDes ehernen Fadens,

Den die doch bittre SchereRur einmal lvs't.

In Dickichts-SchauerDrängt sich das rauhe Wild»

Und mit den SperlingenHaben längst die ReiherIn ihre Sümpfe sich gesenkt.

Leicht ist's folgen dem Wagen,Den Fortuna führt.

Wie der gemächliche TrostAuf gebesserten Wegen,

Hinter des Fürsten Einzug.

Aber abseits wer ist's?

Jn's Gebüsch verliert sich sein Pfad,