Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
41
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Wandeln und weidenIn dunkelm GenußUnd trüben SchmerzenDes augenblicklichenBeschränkten Lebens,

Gebeugt vom JocheDer Norhdurfk.

Uns aber hat erSeine gewandteste.

Verzärtelte Tochter,

Freut euch! gegönnt.

Begegnet ihr lieblich.

Wie einer Geliebten!

Laßt ihr die WürdeDer Frauen im Haus!

Und daß die alteSchwiegermutter WeisheitDas zarte SeelchenJa nicht beleid'ge!

Doch kenn' ich ihre Schwester,Die ältere, gesetztere.

Meine stille Freundinn:

O daß die erst

Mit dem Lichte des Lebens

Sich von mir wende.

Die edle Treibcrinn,

Trvsterinn, Hoffnung! »

Goethe'- Erdichte. II Th>

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