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III.
Kurz und gut.
Sollt' ick mick denn so ganz an Sie gewöhnen?Das wäre mir zuletzt dock reine Plage.
Darum versuch' ick's gleich am heni'gen Tage,Und nahe nickt dem vielgewohnken Schönen.Wie aber mag ich dich mein Herz versöhnen.
Daß ick im wichtgen Fall dich nicht befrage?Wohlan! Komm her! Wir äußern un,re KlageZn liebevollen, traurig heitren Tönen.
Siehst du, es geht! DeS Dichters Wink gewärtigMelodisch klingt die durchgeipielte Lever,
Ein Liebeeopfer traulich darzubringen.
Du denkst es kaum und steh! das Lied ist fertig;Allein was nun? — Ich bäckt' im ersten FeuerWir eilten hin, es vor ihr selbst zu singen.
IV.
Das Mädchen spricht.
Du stehst so ernst, Geliebter! Deinem BildeBon Marmor hier mocht' ich dich wohl vergleichen;Wie dieses giebst du mir kein Lebenszeichen;
Mit dir verglichen zeigt der Stein sich milde.
Der Feind verbirgt sich hinter seinem Schilde,
Der Freund soll offen seine Stirn uns reichen.
Ich suche dick, du suchst mir zu entweichen;
Doch halte Stand, wie dieses Kunstgcbilde.
An wen von bepden soll ich nun mick wenden?
Sollt' ick von beyden Kälte leiden müssen?
Da dieser todt und du lebendig heißest.
Kurz! »m der Worte mehr nickt zu verschwenden,
So will ich diesen Siein so lange küssen.
Bis eifersüchtig du mich ihm entreißest.