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Anderer Theil (1728)
Entstehung
Seite
521
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mrd dm Farben. zrr

hen, wenn man eine gläserne Kugel mit die-ser Tinctur erfüllet hat und bc» dem Lichtein der Hand umwendet. Denn wennman die rothe Farbe recht genau betrachtenwill und gegen das Licht herum wendet, so> wird sie imAugenblick blaue oderMeergrü-ne und man weis; nicht, wo die rothe geblie-ben. Wenn ich die Ncphritische Dnclur Wie ihremit blauem Lichte erleuchtet, so ist die Farbe»blaue Farbe viel höher worden als von an- durWichtderem Lichte: wiewohl ich dieses nur auf- werden,str dein verfinsterten Gemache mit dem ge,wohnlichen Lichte des ?ri1matis versucht,ohne daß ich das blaue Licht gehörigerWeise recht abgesondert hätte. Ich habedie Nephritische Tinctur in einem Wein-Glase an ein offenes Fenster in die Sonnegesthet und an einem Fenster darneben dasSonnen-Licht mit einem Spiegel aufge-fangen und dadurch die von der Sonneweggekehrete Seite erleuchtet: so hat sichauch gleich die rothe Farbe in eine blaueoder Meergrüne verwandelt, nachdem sieschwach oder starck war- Wenn ich dieNephritische Tinctur gegen eine weiffeWand hielt, so verschwand die blaue Far-be und ward röthlich, auch durchsichtig.

Eben dieses geschahe,wenn ich weiß leinenesZeug hinter das Glaß hielt. Weil dieHnckur blau aussiehet, wo sie das Lichtretleäiret, roth oder gelbbraune, wo sie esKk z re-